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    Stressreduktion


     

    Die Arbeit der Praxis trägt mit all ihren verschiedenen methodischen Ansätzen zur Reduktion von Stress bei. Langfristig lässt sich mit den meditativen Methoden der Samatha- und der Vipassanapraxis sogar Stress auflösen, da ein Mensch durch die Erkenntnisse, die durch eine intensive Meditationspraxis entstehen, sinnvoller und weiser mit seinem Leben umgeht.

    All diese Methoden, die im Mittelpunkt der Arbeit der Praxis stehen, lassen sich unter dem Sammelbegriff Salutogenese zusammenfassen. Salutogenetische Ansätze zur Heilung, Therapie und zur menschlicher Entwicklung setzen im Unterschied zur Pathogenese am Positiven und Gesunden im Menschen an und versuchen dieses zu stärken und in umfassender Weise auf weitere Dimensionen unseres Mensch-Seins auszuweiten.

    Salutogentisch orientierte Menschen schauen auf attraktive Gesundheitziele, die sie anzustreben versuchen und wozu sie möglichst viele Ressourcen erschließen möchten. Es geht darum, eine gesunde Entwicklung des Menschen optimal zu unterstützen.

    Die Salutogenese wurde in den 70er Jahren von den Medizinsoziologen Aaron Antonovsky entwickelt. Er sieht Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess. Die Salutogenese will jedem das nötige Wissen vermitteln, um entscheidend Einfluss auf den eigenen Gesundheitszustand nehmen zu können. Ausgegangen wird von der Frage: „Was erhält einen Menschen gesund?“

    Menschen mit einem hohen Kohärenzgefühl, d. h. Menschen, die in einem gewichtigen Zusammenhang mit gesundheitsbildenden Kräften stehen, die sich in einem umfassenden und globalen Sinne an aufbauenden, heilbringenden Energien und Fähigkeiten orientieren, sind besser in der Lage, allgemeine Widerstandsressourcen zur Bewältigung von Stresssituationen zu bilden. Dadurch sind sie in Spannungszuständen weniger anfällig, als Menschen mit einem niedrigen Kohärenzgefühl. Um das eigene Kohärenzgefühl zu steigern, ist es wichtig 1. die eigenen Lebensgewohnheiten und die eigene körperliche Verfassung zu analysieren, 2. sich regelmäßig zu bewegen bzw. zu entspannen, um die körpereigenen Kräfte aufzubauen und 3. sein Privat- und Berufsleben in Einklang zu bringen.

    In Bezug auf Stressphänomene heißt dies, dass die gesunden und kraftvollen Energien eines Menschen speziell durch die Arbeit der Praxis unterstützt und gefördert werden sollen. Gerade wenn sich Achtsamkeit, die bei Meditation und Kontemplation besonders geschult wird, im Leben eines Menschen im Alltag immer mehr ausbreitet, reduziert sich die Stressanfälligkeit in besonderen Situationen. Mittels achtsamer Bewusstheit für unsere Lebenszusammenhänge sehen wir, wenn sich Stress hervorrufende Situationen zusammenbrauen. Erkennen wir wirklich, in welche eng werdende Lebensrichtung wir uns aufmachen, schlagen wir andere Lebensweisen und Lebensausrichtungen ein.





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